Liquiditätsplanung
„Liquidität ist der Sauerstoff der Unternehmung“
ist bereits etwas abgedroschen hat aber an Aktualität nichts eingebüsst.

Man könnte meinen, dass dies in den Köpfen aller Unternehmungsverantwortlichen fest verankert sein sollte. Die Realität der Insolvenzstatistiken zeigt aber, dass der grösste Teil der Konkurse auf mangelnde Liquidität zurück zu führen ist.

Die Liquiditätsplanung ist schlussendlich das Ergebnis der Gesamtplanung und hat zum Ziel, die jederzeitige Zahlungsbereitschaft des Unternehmens zu gewährleisten.

Basis:
.Umsatzplanung
.Kostenplanung
.Planerfolgsrechnung
.Investitionsplanung
.Finanzierungen
.Kreditamortisationen
-> Planerfolgsrechnung
-> Planerfolgsrechnung
-> Finanzplan
-> Finanzplan
-> Finanzplan
-> Finanzplan
Erst die Aufschlüsselung des Finanzplanes und der Zahlungsströme in Monate oder Quartale führt zur Liquiditätsplanung.
 
 
Instrumente:
.Laufende Abschätzung/Planung der Einnahmen und Ausgabenströme
.Aktuelle Buchhaltung, offene Debitoren und offene Kreditoren
.Laufende Überwachung der Bankkontobestände
.Betrachtung der Gesamtliquidität
.Rollende Ermittlung des Mittelbedarfs/Mittelüberschüsse
.Frühzeitiges Einleiten von Massnahmen bei Abweichungen zum Plan
 
 
Aus unserer Sicht müssen im Rahmen der Liquiditäts- resp. Finanzplanung auch alternative Finanzierungsformen wie Factoring, Leasing, Mezzanine-Finanzierungen geprüft und in die Gesamtfinanzierung miteinbezogen werden.
 
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